Leichtholzinvestments mit Peter Möckli und der ShareWood AG
Passionierte Wellenreiter auf Hawaii schwören auf das traditionelle Holz: Bevor Surfbretter aus Kunstharz hergestellt wurden, diente Balsa für deren Fertigung. Der südamerikanische Lichtbaum bietet den idealen und dazu noch umweltfreundlichen Werkstoff für viele Bereiche: Traditionell bewährt sich das besonders leichte Balsa-Holz im Flugzeugbau für die Herstellung von Flügelteilen vor allem bei Segelfliegern. Zuvor wurde Balsa zum Floßbau verwendet und ersetzte dort Kork. Das feine Holz, das seit je im Modellbau und für Spielzeug-Flugzeuge eingesetzt wird, eignet sich auch für die Herstellung von Tischtennis-Schlägern. Da seine Dichte der von Polystyrol-Schaum entspricht, kommt es in neuerer Zeit auch als biologisch abbaubares Material zur Wärmedämmung etwa beim Bau zur Anwendung. Im Hightech-Bereich dient Balsa in der Sandwich-Bauweise überall dort, wo besonders leichte aber stabile Teile benötigt werden. In den USA wurde 2009 eine Brücke eröffnet, deren Trassenteile zum Teil aus Balsa bestehen. Selbst in amerikanischen Raumsonden Ranger 3 bis 5 der 60er Jahre wurde Balsa eingesetzt.
In jüngster Zeit kamen noch weitere Verwendungsgebiete dazu: So werden etwa Rotorblätter von Windkraft-Anlagen aus Balsa gefertigt. Um sie wetterfest zu machen, überzieht man sie mit einem dünnen Film Aluminium. Auf diese Weise sind die Rotorblätter leichter und mindestens ebenso widerstandsfähig wie jene aus Kunststoff. Ähnliches gilt etwa für Handläufe: Hier werden Balsa-Stangen mit Aluminium überzogen. Der Materialverbrauch des Metalls ist dabei minimal, denn bei der Stabilität durch das Holz ist nur eine dünne Schicht Aluminium notwendig. Aus diesem Grund wird Balsa für die Industrie immer interessanter.
Entsprechend lohnen sich Investments in Balsa aus nachhaltigem Anbau. Der Laubbaum gehört zu den besonders schnell wachsenden Holzarten. Balsa-Bäume werden bis zu 30 Meter hoch und erreichen schon nach fünf Jahren eine Höhe und einen Stammdurchmesser, die üppige Erträge ermöglichen. Für Investoren in Balsa bedeutet dies, dass ihr Holz-Investment nur fünf Jahre Laufzeit braucht, während klassische Direktinvestments in Holz und Edelholz wenigstens 20 Jahre bis zur Schlussernte der Bäume benötigen.
Die ShareWood AG Switzerland ist Pionier bei Balsa-Investments in Europa. Hier können Investoren Balsa-Bäume aus nachhaltigem Anbau in Brasilien erwerben, Im besonders fruchtbaren Mato-Grosso-Gebiet Brasiliens bewirtschaftet ShareWood zusammen mit Partnern Balsa-Plantagen auf mehreren hundert Hektar Fläche. Im Winter 2010/2011 haben die Unternehmen über 300.000 Balsa-Bäume gepflanzt, die zuvor in der eigenen Baumschule gezogen worden waren. Investoren können ihr Balsa-Investment auch mit Teak kombinieren und so innerhalb der Anlageklasse Holz/Edelholz diversifizieren. Dank stehender Teak-Pflanzungen im zehnten Jahr profitieren ShareWood-Kunden, die mehrere Holzarten kombinieren, von einem Return in Investment mitunter binnen nur fünf Jahren.
ShareWood und ihre Partner verfügen über 30 Jahre Erfahrung mit landwirtschaftlichen Investments und zehn Jahre Erfahrung beim Anbau von Teak. Neben dem Direktkauf von Bäumen aus nachhaltigem Anbau können Investoren auch Regenwald mit Grundbucheintragung erwerben. ShareWood und ihre Partner bewirtschaften in Zusammenarbeit mit den Umweltbehörden Brasiliens über 150.000 Hektar Regenwald, der zur sanften Bewirtschaftung freigegeben ist. Investoren profitieren von attraktiven Renditen und neutralisieren überdies ihre persönliche CO2-Bilanz.
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